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Eigene Domain

Eine eigene Domain wie www.meine-schuelerzeitung.de ist nicht erforderlich, um die eigene Zeitung im Internet darzustellen – sie ist aber schick geworden. In keinem anderen Land weltweit sind so viele Landes-Domainen registriert wie in Deutschland.

Domainnamen werden quasi gemietet. Für eine Adresse werden monatliche oder jährliche Gebühren fällig. Eine Domain kann über verschiedene Anbieter im Internet registriert werden. Zumeist bieten diese neben dem Domainname auch Webspace und E-Mail-Adressen an. Auch hier lohnen sich Preis- und Leistungsvergleiche, um den passenden Anbieter zu finden.

Die einzelnen Elemente der Domain teilen sich an den Punkten des Domainnamens. Der letzte Teil ist die Kennzeichnung des Landes. DE-Domainen sind dabei vergleichsweise günstig und einfach zu registrierten. Domainen anderer Länder können oft nur von Staatsbürgern dieser Länder registriert werden. So ist die Endung „sz“ für Swaziland für Deutsche kaum zu nutzen. Andere Länder mit interessanten Kennungen wie „ws“, „tv“ oder „fm“ bieten zwar Namen an, diese aber zu deutlich höheren Preisen.

Neben diesen Landeskennungen existieren thematische Kennungen, die auch für Deutsche nutzbar sind. Dies sind klassisch „com“ (ursprünglich für kommerzielle Inhalte), „org“ (für Organisationen), „net“ (für Netzwerke), „edu“ (für Bildungseinrichtungen) und „mil“ (für das US-Militär reserviert). Neu hinzugekommen, aber bisher wenig genutzt sind Endungen wie „name“, „firm“ oder „aero“.

Vor dieser „Top-Level-Domain“ steht der zumeist frei wählbare Namen. In einigen Ländern wie Großbritannien ist diese Ebene ebenfalls noch geschützt. Dort sind Adressen wie „mein-name.com.uk“ oder „mein-name.org.uk“ im Einsatz.

Aus wie vielen Teilen der Domainname besteht ist recht offen. Einige Anbieter bieten deshalb vergünstigt oder kostenlos „Third-Level-Domainnamen“ an. Diese können die Form „mein-name.de.vu“ oder „meine-szeitung.web-sz.de“ haben.

Grundsätzlich gilt es bei der Suche nach dem passenden Domainnamen das Namensrecht zu beachten. Wer sich den Markennamen eines Unternehmens registriert, läuft Gefahr, abgemahnt zu werden oder sich einem juristischen Streit auszusetzen. Third-Level-Domainen können diese Gefahr mildern. Dennoch ist Vorsicht und Gespür dafür wichtig, wem man auf die Füße treten könnte.*

* siehe auch Kapitel "Rechtliches"


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