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TippsWerbung ╗ Berechnung des Preises

Berechnung des Preises

F├╝r die Berechnung eines passenden Anzeigenpreises gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Ziel muss es dabei nat├╝rlich sein, dass Zeitung und Kunde mit dem Ergebnis zufrieden sind. Hier kommt es also darauf an, einen individuellen Weg zu finden.

Mit einer Faustregel l├Ąsst sich aber ein erster Grundwert errechnen, der sich dann in der Praxis bew├Ąhren muss. Dabei geht man davon aus, dass sich der Druck der Zeitung durch Werbung finanzieren soll und legt zun├Ąchst fest, wie viele Anzeigenseiten verkauft werden sollen.

Die Rechnung lautet dann:

Druckkosten geteilt durch Anzahl der Anzeigenseiten.


Nun l├Ąsst sich noch ├╝berlegen, ob mit mehr Anzeigenseiten der Einzelpreis gesenkt werden soll oder ob sich andere Einnahmen als Druckkostenzuschuss auf die Rechnung auswirken sollen.

Ein Vorteil dieser Rechnung ist, dass die Auflage der Zeitung automatisch ber├╝cksichtigt wird. Je mehr Zeitungen gedruckt werden, umso h├Âher sind die Druckkosten. Gleichzeitig wird die Anzeige eines Kunden aber auch an mehr Personen verteilt. Das macht die Werbung f├╝r den Anzeigenkunden interessanter. Deshalb werden Anzeigenfl├Ąchen auch teurer, wenn die Auflage der Zeitung steigt.

Steht der Grundpreis f├╝r eine ganzseitige Anzeige fest, kann berechnet werden, was kleinere Werbefl├Ąchen kosten. Hier wird zun├Ąchst ├╝berlegt, welche Werbeformate angeboten werden sollen. ├ťblich sind neben ganzen Seiten halbe querformatige Seiten und viertel hochformatige Seiten. Weitere Formate wie halbe hochformatige Seiten k├Ânnen dann ebenso in die Preisliste aufgenommen werden wie Sonderformate, die sich einfach nach einem Preis pro belegter Fl├Ąche in der Zeitung berechnen.





Die Werbeform mit der die Zeitung gestalterisch die wenigste Arbeit hat, ist die ganze Seite. Ihr Grundpreis bildet den Ausgang aller Berechnungen. Die halbe Seite w├╝rde dann die H├Ąlfte der ganzen Seite kosten, plus einem Aufschlag von beispielsweise zehn Prozent. Die Viertelseite w├╝rde die H├Ąlfte der halben Seite kosten, ebenfalls plus zehn Prozent. Diese Aufschl├Ąge werden durch den Mehraufwand beim Gestalten gerechtfertigt und sind f├╝r den Kunden vielleicht ein Anreiz, doch die gr├Â├čere Werbefl├Ąche zu nutzen.

Noch umst├Ąndlichere Formate wie eine hochformatige halbe Seite lassen sich nach dem halben Grundpreis plus 20 Prozent errechnen. Ein Quadratzentimeter-Preis wird aus der Gr├Â├če der Seite geteilt durch ihre Fl├Ąche plus einem passenden Aufschlag ermittelt.

Weitere Sonderpreise sind dabei in der Branche ├╝blich. So ist die letzte Seite, U4 genannt*, immer besonders begehrt, da sie h├Ąufiger zu sehen ist, wenn eine Zeitung gehalten wird oder herumliegt. Hier k├Ânnen auf den oben ermittelten Preis nochmals 20 Prozent aufgeschlagen werden.

├ähnlich sieht es mit den Innenseiten des Umschlags aus. Hier k├Ânnen f├╝r die U2 und U3 Aufpreise von ca. zehn Prozent angesetzt werden.

Im Inneren der Zeitung kann ├╝berlegt werden, ob besondere Platzierungsw├╝nsche des Kunden ebenfalls einen Aufschlag nach sich ziehen. Solche W├╝nschen k├Ânnen eine Anordnung auf einer linken oder rechten Seite oder im vorderen oder hinteren Teil der Zeitung sein.

Falls der Kunde selbst kein Anzeigenmotiv bereit h├Ąlt, kann das sicherlich auch von der Sch├╝lerzeitung erstellt werden. Der Aufwand sollte aber ebenfalls in den Preis einflie├čen und zuvor genau mit dem Kunden abgesprochen werden.

Rabatte kann es nat├╝rlich auch geben. So darf eine Buchung einer Anzeige in mehreren Ausgaben einen Abschlag von zehn bis 20 Prozent mit sich bringen.

* bedeutet: 4. Umschlagseite


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