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Layout-Programme

Microsoft Word
Microsoft Word geh├Ârt wohl zu den weltweit verbreitetsten Textverarbeitungsprogrammen. Auch bei der Arbeit der Sch├╝lerzeitungen kommt es sehr h├Ąufig zum Einsatz ÔÇô auch zur Gestaltung der Zeitungen. ├ťber die in vielen schulen installierten Software-Pakete ist es den Zeitungen gut zug├Ąnglich.

Als Textverarbeitungsprogramm basiert Word auf der Struktur einer alten Schreibmaschine. Der Text beginnt oben und wird nach unten geschrieben. Wird sp├Ąter oben etwas eingef├╝gt, rutscht der folgende Inhalt nach unten nach. Dieser Effekt ist bei vielen Zeitungsmachern gef├╝rchtet, l├Ąsst sich mit dieser Art von Programm aber kaum vermeiden. Textrahmen bieten hier nur beschr├Ąnkt Ersatz.

Daf├╝r eignet sich die eingebaute Tabellenfunktion sehr gut zum, Erstellen von Kreuzwortr├Ątseln.*

Microsoft Powerpoint
Um den Effekt des verrutschenden Texts zu vermeiden, greifen einige Sch├╝lerzeitungen zu Powerpoint. Dieses Programm, dass eigentlich zum Gestalten und Pr├Ąsentationsfolien entwickelt wurde, arbeitet st├Ąrker rahmenbasiert. Das bedeutet, dass alle Inhalte in Rahmen verankert sind, die sich frei auf einer Seite platzieren lassen.

Zeitungen, die einzelne Seiten am Computer gestalten, haben mit diesem Weg gute Erfahrungen gemacht. Vor allem Bildergeschichten lassen sich mit den Funktionen der Pr├Ąsentationsprogramme gut anordnen. F├╝r das Verteilen von Text ├╝ber mehrere Seiten hinweg oder die Umsetzung eines doppelseitigen Layouts, sind sie dagegen nur beschr├Ąnkt geeignet.

Open Office Writer / Impress
Die Programme Open Office Writer und Open Office Impress unterscheiden sich in ihrem Leistungsumfang kaum von den zuvor beschriebenen Programmen Word und Powerpoint. Der Hauptunterschied besteht in den Anschaffungskosten. Open Office ist kostenfrei ├╝ber das Internet zu beziehen oder liegt Computerzeitschriften bei. Es eignet sich daher nicht zuletzt f├╝r Redaktionen, denen noch keine aktuelle Software auf dem Computer zur Verf├╝gung steht.*

Microsoft Publisher
Microsofts Publisher ist Teil vieler Office-Pakete auf diesem Software-Konzern. Im Gegensat zur Word und Powerpoint ist Publisher als Layout-Progamm konzipiert. Es vereint so die Vorteile von rahmenbasierter Platzierung von Elementen auf einer Seite mit Funktionen f├╝r guten und einfache Textformatierungen.

Zeitungen, die bereits Word oder Powerpoint einsetzen, sollten sich auch mit Publisher vertraut machen, um die Unterschiede zu erfahren. Zu bemerken ist, dass Publisher nicht prim├Ąr auf die Gestaltung ganzer Zeitungen ausgelegt ist, sondern eher auf die Erstellung von Handzetteln und Plakaten. F├╝r die Arbeit an der Sch├╝lerzeitung kann Publisher aber interessante Funktionen des Ganzseitenumbruchs* bieten.

Corel Draw
An Corel Draw scheiden sich seit Jahren die Geister. F├╝r die einen ist es als Gestaltungspaket konkurrenzlos, die anderen werden mit der Software einfach nicht warm. Das umfangreiche Anwendungspaket ist auf Gestaltungsm├Âglichkeiten ganz unterschiedlicher Art ausgelegt und hat daher einen anderen Ansatz gefunden als die meisten ├╝brigen Programm. Es arbeitet vektorbasiert, was Gr├Â├čen├Ąnderungen von Objekte ohne Qualit├Ątsverlust erlaubt. Daf├╝r sind die Ergebnisse oft nicht mehr mit den pixelbasierten Anwendungen aus H├Ąusern wie Microsoft kombinierbar. F├╝r eingefleischte Corel-Nutzer ist das kein Nachteil ÔÇô sie ben├Âtigen keine anderen Anwendungen mehr.

Abobe PageMaker
PageMaker war einst das Flagschiff der Layout-Programm. Zeitschriftenverlage rissen sich darum, das Programm nutzen zu k├Ânnen. Seine Entwicklung kam einer Revolution in der elektronischen Zeitungsgestaltung gleich. Doch inzwischen hat die Konkurrenz auf- und ├╝berholt. Das f├╝hrt zu fallenden Preisen f├╝r eine Pagemaker-Version.

Doch selbst im Internet-Auktionshaus eBay bleiben die Preise f├╝r dieses Programm aus Sicht vieler Sch├╝lerzeitungen zu hoch ÔÇô wenn nicht gerade ein gro├čer Anzeigenauftrag zu verbuchen war.

Abobe InDesign
InDesign kann derzeit wohl als Nummer zwei am Himmel der Layout-Programme gelten ÔÇô und es greift den Spitzenreiten an. Viele professionelle Layouter sch├Ątzen neue Funktionen in InDesign ÔÇô die f├╝r die meisten Sch├╝lerzeitungen aber kaum von Wert sind, da sie in eine andere Welt der Zeitungsgestaltung geh├Âren.

Quark Xpress
Quark Xpress ist das Top-Programm vieler Layouter. Es bietet zahlreiche Gestaltungsm├Âglichkeiten, die professionelle Anwender gerne in Kleinstarbeit auszunutzen wissen. F├╝r die Arbeit einer Sch├╝lerzeitung sind diese Vorteile aber kaum so wichtig, dass sich vierstellige Anschaffungskosten f├╝r eine einige Kopie des Programms lohnen d├╝rften.

Zeitung selber machen
Es sind die kleinen Progamm, die Sch├╝lerzeitungsmachern Freude bereiten. ÔÇ×Zeitung selber machenÔÇť geh├Ârt dazu. Die CD-ROM aus dem Hause Red Pepper, die f├╝r etwa 10 Euro im Handel ist, vereint in einer bunten und kindgerechten Oberfl├Ąche die wichtigsten Funktionen f├╝r das Gestalten am PC. Zwar lassen sich mit dieser Anwendung keine Hochglanzmagazine bauen, aber vor allem f├╝r das Heranf├╝hren von Kinder an die Zeitungsgestaltung mit dem PC eignet es sich. Grundschullehrer kann diese Investition durchaus empfohlen werden.

* siehe Kapitel ÔÇ×LayoutÔÇť
* siehe im Internet unter www.openoffice.org
* Fachbegriff f├╝r die Gestaltung einer kompletten Zeitungsseite am Bildschirm


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