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Layout-Programme

Bei der elektronischen Gestaltung der Seiten von Schülerzeitungen kommen zwei unterschiedliche Programmtypen zum Einsatz: Textverarbeitungsprogramme und Layout-Programme.

Textverarbeitungsprogramme sind die direkten Nachfolger der Schreibmaschine – und so verhalten sich sich auch. Der Text wird zeilenweise auf die einzelnen Seiten geschrieben, von oben nach unten. Viele junge Zeitungsmacher fürchten diesen Effekt: Der Artikel ist fertig gestaltet, aber mit einer kleinen Änderung in der ersten Zeile, zerhaut es die komplette Gestaltung auf der zweiten Seite. Zwar bringen moderne Textverarbeitungsprogramme, das bekannteste dürfte Microsoft Word sein, immer mehr Layout-Funktionen mit, ihr Handicap bleibt aber der klassische Seitenaufbau von oben nach unten.

Layout- bzw. Desktop-Publishing-Programme (DTP) folgen einem anderen Ansatz. Sie ahmen nicht die Schreibmaschine nach, sondern den Schnippeltisch. Hier finden sich alle Elemente der Seite in Kästen, die sich unabhängig voneinander auf den Seiten platzieren lassen. Textrahmen können wie Papierschnipsel zerschnitten werden und auf verschiedene Seiten "geklebt" werden. Ändert sich dann der Text, rutscht er nur innerhalb der Textrahmen weiter. Die Rahmen selbst stehen fest auf den Seiten.

Zudem zeigen diese DTP-Programme nicht nur das Blatt Papier, sondern auch den Schreibtisch. Hier lassen sich Elemente ablegen, die später erst benötigt werden und deshalb noch keiner Seite zugeordnet werden können. Auch wird es möglich, Bilder über den Rand der Seite hinaus anzuordnen, so dass die im Ausdruck angeschnitten dargestellt werden.

Eine Übersicht aktueller Programm zur Zeitungsgestaltung findet sich im Anhang.



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