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TippsRechtliches ╗ Recht am Bild

Recht am Bild

In diesem Kapitel sollen gleich mehrere rechtliche Aspekte der Nutzung von Bildern erkl├Ąrt werden. Das einfachste Beispiel ist der ÔÇ×BilderklauÔÇť.

Jedes Foto, jedes Bild ist ein einzigartiges Kunstwerk ÔÇô unabh├Ąngig vom pers├Ânlichen Geschmack. Wer er geschaffen hat, darf bestimmen, was mit ihm geschehen soll. Das gilt auch f├╝r die Darstellung in einer Sch├╝lerzeitung. Ohne die Zustimmung des K├╝nstlers, bzw. des Rechteinhabers, darf das Bild nicht abgedruckt werden. Im Zweifelsfall muss eine solche Zustimmung sogar schriftlich vorliegen.

Die Nutzung von Bildern aus dem Internet oder aus anderen Medien schlie├čt sich damit bereits aus. Wird ein Foto dennoch genutzt, kann der Fotograf im Nachhinein ein Honorar verlangen. Alternativen zeigt das Kapitel ├╝ber den Umgang mit Fotos.

Der Bilderklau im Internet birgt eine weitere Gefahr. Bei Fotos muss nicht nur der Fotograf der Ver├Âffentlichung zustimmen, auch die abgebildete Person muss konkret zustimmen. Wird ein privates Foto von mir gemacht, bedeutet das nicht zugleich, dass ich mit der Ver├Âffentlichung einverstanden bin. Und auch wenn ich mein Bild auf meiner Homepage ver├Âffentliche, bedeutet das nicht, dass ich mit der Nutzung in einer Sch├╝lerzeitung einverstanden bin. Finde ich das Bild doch in einer Zeitung, kann ich klagen ÔÇô auf Unterlassung, vielleicht sogar auf Schadenersatz. Auf jeden Fall entstehen Kosten, die bei keiner Sch├╝lerzeitung willkommen sind.

Auch bei selbst aufgenommenen Bilder ist Vorsicht geboten. Hier muss der Fotograf nachfragen, ob das Bild einer Person in der Zeitung genutzt werden darf. Gilt die Zustimmung nur f├╝r einen bestimmten Artikel, darf das Bild sp├Ąter auch nicht mehr f├╝r einen anderen Artikel genutzt werden.

Besonders vorsichtig gilt es bei Aufnahmen von Kindern zu sein ÔÇô auch in der Schule. Der Ver├Âffentlichung von Fotos von Kindern und Jugendlichen m├╝ssen die Eltern zustimmen.

Eine Ausnahme hat der Gesetzgeber f├╝r Fotos vorgesehen, auf denen Personen nur ÔÇ×BeiwerkÔÇť sind. Wenn also nicht die Personen im Vordergrund der Aufnahme stehen, sondern z.B. das bunte Treiben auf dem Schulhof dargestellt wird, m├╝ssen nicht alle aufgenommenen Personen einzeln gefragt werden. Weitere Ausnahmen gibt es f├╝r Personen der Zeitgeschichte, also f├╝r Promis. Diese sollen hier aber nicht weiter ausgef├╝hrt werden, da diese Regeln nur selten auf Sch├╝lerzeitungen Anwendung finden.



ź Namensrecht

Verj├Ąhrung ╗


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