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Kritik

Die Kritik hat umgangssprachlich als etwas Negatives. Da der Journalist bemüht ist, ausgewogen zu berichten, sieht er die Kritik differenzierter. Er muss fragen: „Was ist gut und was ist schlecht? Und welche dieser Seiten überwiegt?“

In einer Buch-, Film- oder Musik-Kritik beantwortet er diese Fragen – auch hier natürlich aus seiner persönlichen Sicht heraus, aber mit dem nötigen Sachverstand. So erklärt er den Inhalt eines Film, gibt Informationen über Entstehen und Schauspieler und bewertet deren Leistung. So kommt er zu einem Schluss, der seine Meinung über das Werk ausdrückt.

Wichtig bleibt dabei, dass die Entwicklung dieser Meinung für den Leser nachvollziehbar bleibt. Auch wenn der Journalist hier bewerten darf, sollte er seine Meinung nicht als die einzig wahre ansehen. Der Leser soll nach der Kritik durchaus auch sagen dürfen: „Ich kann verstehen, warum ihm der Film nicht gefiel, aber ich schaue ihn mir trotzdem an, weil mir genau das gefällt.“



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