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Bildbearbeitung

Die Natur der Sache bringt es mit sich, dass Schriften gut mit einer Druckfarbe auskommen. ÔÇ×Schwarz auf wei├čÔÇť werden die Aussagen dem Leser n├Ąher gebracht. Und so werden Sch├╝lerzeitungen auch zumeist gedruckt. Ein Foto aber bringt bis zu 16 Millionen Farben mit sich ÔÇô das ├╝berfordert schnell auch moderne Kopierger├Ąte. Um einen gute Druckqualit├Ąt zu erreichen, lohnt sich daher die Bearbeitung eines Bildes.

Wird die Zeitung schwarzwei├č gedruckt, empfiehlt es sich, das digitale Bild schon vor dem Platzieren auf der Seite in ein Graustufen-Bild umzuwandeln. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme bieten diese M├Âglichkeit an. So ist schnell zu sehen, ob das Bild auch in dieser Form zu gut erkennen ist. Besonders rote Farben verhalten sich bei einer schwarzwei├čen Darstellung kritisch. Sie werden entweder sehr hell oder sehr dunkel. Vor dem Druck l├Ąsst sich hier noch nachbessern.

Wird die Zeitung dagegen tats├Ąchlich in Farbe gedruckt, sorgt ebenfalls eine Umwandlung des Bildes f├╝r eine bessere Druckqualit├Ąt. Eine digitale Kamera oder ein Scanner bereiten Fotos f├╝r die Darstellung am Bildschirm auf. Dieser arbeitet mit den Grundfarben Rot, Gr├╝n und Blau (RGB). Auf dieser Palette basieren auch die digitalen Fotodateien. Ein Drucker, egal ob privater Tintenstrahler oder professioneller Offset-Druck, nutzt dagegen die Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz (Black) ÔÇô abgek├╝rzt als CMYK. Eine Umwandlung eines Bildes in diesem Modus stellt beim Farbdruck der Zeitung sicher, dass es nicht zu unbeabsichtigten Farbver├Ąnderungen kommt. Leider beherrschen nicht alle Grafikprogramme diese Funktion.

Soll das Bild dagegen auf einer Internet-Seite zum Einsatz kommen, ist der farbige RGB-Modus die beste Wahl. Hier muss das Foto als JPG-Datei gespeichert werden. In den meisten F├Ąllen gilt es lediglich, die Bildgr├Â├če zu reduzieren. Eine breite von 200 bis 300 Pixeln sind f├╝r Bilder ausreichend, die Internet-Artikel schm├╝cken sollen.

Schlie├člich gilt es f├╝r die gedruckte Sch├╝lerzeitung noch, ein Bild zu rastern. Ein solches Raster zerlegt das schwarzwei├če Bild in viele einzelne Bildpunkte unterschiedlicher Gr├Â├če. Aus Graustufen werden so schwarze Punkte, die beim Betrachten nur mit etwas Abstand zu grauen Fl├Ąchen zu verlaufen scheinen. F├╝r einen Kopierer sind solche gerasterten Bilder viel besser reproduzierbar.

Der einfachste Weg des Rasterns ist der Ausdruck mit einem Laserdrucker. Dieser setzt automatisch ein Raster ein. Bei modernen Laserdruckern ist dieses Raster aber noch zu fein f├╝r viele Kopierger├Ąte. Hier lohnt es sich, die Aufl├Âsung des Druckern in den Druckereinstellungen auf ca. 300 dpi zu reduzieren, um ein groberes Raster zu erzielen. Die Einstellungen sind aber abh├Ąngig von genutzten Druckern und Kopierern und m├╝ssen daher auf Erfahrungswerten beruhen.

Eine Liste g├Ąngiger Bildbearbeitungsprogramme findet sich im Anhang.



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