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Vorwort

Die Arbeit an der Schülerzeitung ist eine spannende Erfahrung. Viele Erwachsene teilen sie und blicken gerne auf diese Zeit zurück. Zahlreiche Erfahrungen für das Berufsleben können so schon in der Schule gemacht werden, abseits vom regulären Unterricht und auf die persönlichen Interessen abgestimmt.

Dabei macht jeder junge Zeitungsmacher im Rahmen seiner Bemühungen Erfahrungen, die die Zeitung voranbringen. Zu oft gehen diese Erfahrungen aber verloren, wenn der Macher, egal ob Schüler oder Lehrer, die Redaktion verlassen muss. Nachfolger müssen diese Erfahrungen erneut sammeln und verlieren dabei teils kostbare Zeit.

Sicher ist es eine wichtige Eigenart vieler Schülerzeitungen, dass sie einmalig und kaum vergleichbar sind. Dennoch gibt es Gemeinsamkeiten, die im Rahmen dieses Readers hervorgehoben werden sollen.

Die persönlichen Erfahrungen des Autors sollen Vorlage für die folgenden Tipps und Anregungen sein. Sie werden sich nicht über alle Zeitungen stülpen lassen. Das sollen sie auch nicht. Jede Zeitung wird immer ihren eigenen Weg finden müssen. Das soll auch nicht anderes sein. Nur so bleibt die Vielfalt erhalten.

Der kleine Erfahrungsschatz aus über zehn Jahren Arbeit im Umfeld von Schülerzeitungen soll hier nur zusammengefasst und weitergegeben werden.

Dabei sind verschiedene Unschärfen in den Erklärungen nicht zu vermeiden. Sicherlich könnte jedes einzelnes Kapitel ein einwöchiges Seminar füllen und dennoch würde die eine oder andere Frage offen bleiben. Und so kann hier nur an der Oberfläche gekratzt werden. Damit verbunden sind zwangläufig Vereinfachungen an allen Ecken und Enden, die nötig werden, um den Kern in aller Kürze darstellen zu können.

Allen Zeitungsmachern, die dieses Buch in der Hand halten, sei viel Spaß bei der Arbeit gewünscht – ebenso wie die nötige Ausdauer, alle Stürme und Klippen der Zeitungsarbeit zu umschiffen.



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© Thomas Krohn, 2006-2017, www.sz-tipps.de