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Rastern

Vor allem beim Fotokopieren und bei älteren Druckmaschinen ist es wichtig, Bilder und feine Zeichnungen vor dem Druck zu rastern. Ein solches Raster ist bei einigen Tageszeitungen noch gut zu erkennen. Das Bild wird dabei in Punkte unterschiedlicher Größe aufgeteilt. Weiße Flächen enthalten keine Punkte, bei schwarzen Flächen kleben die Punkte direkt aneinander. Alle Grauabstufungen ergeben sich aus Größe und Abstand dieser Rasterpunkte.

Beispiele:



Beim Rastern wir das Bild in schwarze Punkte unterschiedlicher Größe aufgeteilt.




Da günstige Druckverfahren nur schwarze Flächen drucken, können so Bilder viel besser abgebildet werden. Echte Graustufen würden diese Geräte nur schlecht erkennen – die grauen Flächen würden dabei entweder zu hell oder zu dunkel. Wie fein oder grob das Raster sein darf, muss im Einzelfall mit der Druckerei abgestimmt werden.

Besitzer von Laserdruckern können ein solches Raster für alle digitalen Seiten selbst gut erstellen. Der Laserdrucker erzeugt ein solches Raster beim Ausdruck automatisch. Bei modernen Druckern ist es dabei allerdings so fein, dass es kaum noch zu erkennen hin. In den Druckereinstellungen lässt sich diese Auflösung aber anpassen. Liegt sie unterhalb von 300 dpi wird das Raster schon gut sichtbar.

Alternativ gibt es in Schreibwarenläden die Rasterfolie. Diese Folie besitzt speziell angeordnete Löcher. Diese lassen beim Kopieren nur an einigen Stellen Licht durch und erzeugen so eine gerasterte Kopie. Diese Folien sind wiederverwendbar und werden am einfachsten auf einem Kopierer zwischen Glasfläche und Original gelegt. Die so erzeugte Kopie kann dann mit sehr geringen Qualitätsverlusten weiter vervielfältigt werden.



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